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Kritik an der Umgestaltung des Nelly-Sachs-Parks

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Aktuell (Mitte Mai 2007) in Vorbereitung: Podiumsdiskussion zum Nelly-Sachs-Park

Die Aktivitäten der BI Nelly-Sachs-Park zeigen Wirkung: Ein erster angepeilter Termin für eine Podiumsdiskussion mit Bezirksstadtrat Schworck und Vertreter/innen aus allen bezirklichen Fraktionen am 16. Mai 2007 musste zwar aus organisatorischen Gründen abgesagt werden, die BI hofft aber auf einen kurzfristigen Ersatztermin.

Lesen Sie hier die Rundmail der BI Nelly-Sachs-Park zum Thema (PDF 16 kb). 

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Die AG Gleisdreieck hat auf ihren Internetseiten eine gemeinsame Pressemitteilung mit der Bürgerinitiative (BI) Nelly-Sachs-Park und dem BUND Berlin sowie weitere interessante Informationen zum Geschehen im Park veröffentlicht.
 
Email von Frau Achilles, Anwohnerin:

„ [...] Meine Nachbarn und ich, die von ihren Wohnungen direkt auf den Nelly-Sachs-Park blicken, teilen Ihre Ansichten über die schöne neue Fahrradwelt nicht.
Die Verwüstungen, die durch die Maßnahmen des Bezirks bzw. Senats in dem kleinen Park entstanden sind, haben bei uns Entsetzen und Unverständnis hervorgerufen. Laut Auskunft des Bezirksamtes sind 20 Bäume, davon sechs geschützte, gefällt worden. In Ihrer Internetseite führen Sie aus, dass 'einige' Bäume der breiteren Trasse weichen mussten, das ist meiner Meinung nach eine Verharmlosung des massiven Eingriffs in die Natur.
[...] Sie wünschen allen Radlern viel Spaß auf dem neuen gemütlichen Weg. Meine Nachbarn und ich werden ein gebrochenes Verhältnis zu diesem 'gemütlichen' Fahrradweg haben und zu denen, die den Bürgern diesen schönen neuen Radweg ermöglicht haben."
Lesen Sie die gesamte Rückmeldung von Frau Achilles (PDF 14 kb)

Email von Frau Achilles, Anwohnerin (24.04.2007):

Sehr geehrte Frau Wolkenhauer,
in Ihrem Artikel zum neuen Europa-Radweg durch den Nelly-Sachs-Park schrieben Sie, "Neue Bäume und Sträucher werden ... demnächst den Rad-Fußweg säumen". Von Herrn Stadtrat Schworck haben die Mitglieder der Bürgerinitiativen inzwischen den Plan für die Neugestaltung des Parks zugesandt bekommen.
Daraus geht hervor, dass der neue Radweg auf der stillgelegten Dennewitzstraße beginnt und dann in den Nelly-Sachs-Park einmündet. Das geplante Rondell, das vor dem Park angelegt werden soll, soll bepflanzt werden. Im alten Teil des Parks selber, entlang des neuen Radweges, soll kein einziger Baum gepflanzt werden, auch keine Sträucher oder Büsche. Anstelle der gerodeten Bäume und Sträucher soll ausschließlich Rasen entstehen.
Ihre Darstellung und auch die durch das Bezirksamt ist missverständlich.
Mit freundlichen Grüßen
Edelgard Achilles


Email von Frau Hartwig, Anwohnerin:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich als Anwohnerin des Nelly-Sachs-Parkes habe noch niemanden getroffen, dem der Kahlschlag für einen Radweg gefällt. Der ohnehin kleine Park wurde nun auch noch des gerade austreibenden Grüns beraubt, indem Bäume und Sträucher rücksichtslos mit einem Bulldozer aus der Erde gerissen wurden. Was bleibt? Ödnis pur.
Für einen Radweg, den bislang niemand vermisst hat und der auch wenig Sinn macht, weil er links und rechts vom Park auf Autostraßen mündet. Nach den bevorstehenden Asphaltierungsmaßnahmen (toll, da kommt schon Vorfreude auf!) soll angeblich die Grünanlage wiederhergestellt werden.
Irgendwo habe ich doch mal was gehört von Geldmangel für Bildungs- und Jugendmaßnahmen. Aber das war wohl in einem anderen Land!
Mit freundlichen Grüßen
Christel Hartwig 
 

Email von Frau Jakob und Herrn Nickola, Anwohner/innen:

Die Rodung der Bäume, genauer ausgedrückt der brutale Kahlschlag im Nelly Sachs Park für einen Fußgänger-/Radfahrweg, kommt einem Schildbürgerstreich gleich, um nicht eher zu sagen einer kriminellen Umweltsünde! Und wann, bitte schön, wurden die Bürger dazu informiert oder befragt? Welche „überwiegende Mehrheit" hat das befürwortet, wenn niemand dazu befragt wurde? Wozu muß ein Fußgänger-/Radfahrweg so überdimensioniert sein, daß eine 10 m breite Schneise geschlagen wird? Tatsächlich um direkt nach Leipzig zu fahren?
[...]
Im Zorn, und damit nicht allein
Juliane Jakob Hartwig Nickola