Wer, wie, wo, was, warum? - Die wichtigsten Infos zur Wahl

Wer kann den Quartiersrat wählen?

Alle Anwohner/innen, die im Gebiet des Schöneberger Nordens gemeldet sind und hier leben – siehe Karte auf der letzten Seite.

Die Wähler/innen müssen mindestens 16 Jahre alt sein.

Wo und wann wird gewählt?

Die Wahl findet auf einer Wahlversammlung um 18 Uhr am 1. Juli in der Mensa der Sophie-Scholl-Schule, Eingang Pallasstraße 27, 10781 Berlin, statt.

Wie setzt sich der Quartiersrat zusammen?


Der Quartiersrat hat insgesamt 32 Mitglieder.

20 Mitglieder des Quartiersrates sind Bewohner/innen aus den vier Kiezen: FrobenKiez, BülowBogen, PallasKiez, KulmerKiez. Also fünf pro Kiez. Sie werden auf der Bürger-Versammlung gewählt.

Die übrigen 12 Mitglieder sind Vertreter/innen von Einrichtungen wie Schulen und Kitas, Vereinen und Initiativen und Gewerbetreibenden. Sie werden von der Steuerungsrunde berufen.

Wer kann Quartiersrat/rätin werden?

Alle Anwohner/innen, die im Gebiet des Schöneberger Nordens gemeldet sind und hier leben – siehe Karte auf der letzten Seite.

Die Kandidat/innen für den Quartiersrat müssen mindestens 16 Jahre alt sein.

Sie können sich auch noch auf der Bürgerversammlung für eine Kandidatur entscheiden.

Die Zusammensetzung des Quartiersrates soll möglichst repräsentativ für die Bewohnerschaft in den einzelnen Kiezen sein. Deshalb können Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, Männer und Frauen, Junge und Alte, Akademiker, Handwerker oder Arbeitslose für den Quartiersrat kandidieren.

Die Arbeitssprache des Quartiersrates ist Deutsch. Alle Projektanträge, die die Mitglieder des Quartiersrates lesen müssen, sind auf Deutsch. Außerdem sollten die Mitglieder die deutsche Sprache so gut sprechen, dass sie den Diskussionen während der Sitzungen folgen und sich daran beteiligen können.

Was passiert auf der Bürgerversammlung?

Zunächst gibt es Informationen zur Zusammensetzung des Quartiersrates, seiner Rolle im Stadtteil, den Aufgaben und den Kompetenzen dieses Gremiums.

Dann wird das Wahlverfahren erklärt: die Wahlberechtigten der einzelnen Kieze treffen sich in Gruppen: FrobenKiez, PallasKiez, KulmerKiez, BülowBogen. Die Kandidat/innen stellen sich kurz vor.

Gemeinsam wird dann die Kandidatenliste für den Kiez erstellt und die Quartiersräte in geheimer Wahl bestimmt.

Jeder der vier Kieze kann fünf Repräsentanten wählen, so dass insgesamt 20 Bewohner/innen im Quartiersrat vertreten sind.

Als gewählt gelten die fünf Kandidat/innen, die die meisten Stimmen erhalten. Ist dies nicht gleich eindeutig, wird eine Stichwahl durchgeführt.

Schließlich kommen alle Anwohner/innen der vier Kieze wieder zusammen. In dem abschließenden Plenum werden die gewählten Mitglieder der einzelnen Kieze vorgestellt.

Was muss man als Quartiersrat/rätin tun?

Der Quartiersrat tagt einmal im Monat, meistens am ersten Mittwoch im Monat. Eine Sitzung dauert ungefähr zwei bis drei Stunden und findet an unterschiedlichen Orten im Gebiet statt.

Bei den Sitzungen wird über die Förderung von Projekten im Schöneberger Norden diskutiert und abgestimmt. Die Anträge sollen die Mitglieder des Quartiersrates bereits vorher gelesen haben.

Wer möchte, kann sich in  Arbeitsgruppen engagieren. So werden, zum Beispiel, die geförderten Projekte gemeinsam mit dem Team Quartiersmanagement und den Verantwortlichen aus der Verwaltung ausgewertet. Der Quartiersrat veranstaltet einmal im Monat einen öffentlichen Quartiersrats-Stammtisch.

Was passiert nach der Wahl?


Im August wird ein Arbeitsfrühstück stattfinden, bei dem sich die Quartiersräte kennen lernen werden und das Team Quartiersmanagement Informationen zur Arbeit geben wird.

Anfang September wird die erste Sitzung des neu gewählten Quartiersrates sein.

Ende September soll der Quartiersrat auf dem Präventionsrat der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der alte Quartiersrat wird verabschiedet werden.

Was kann der Quartiersrat bewegen?


Die Entscheidungen des Quartiersrates helfen, die Lebensumstände im Stadtteil Schöneberger Norders zu verbessern.

Mitglieder des Quartiersrates wissen aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen was ihr Kiez braucht.

Deshalb entscheidet der Quartiersrat mit über die Vergabe von Födermitteln an Projekte im Schöneberger Norden.

Die Mitglieder nehmen Einfluss darauf, welche Projekte für Bildung, Jugend, Sport, Integration, Nachbarschaft u.a. durchgeführt werden.

Der Quartiersrat steht in regelmäßigem Kontakt mit dem Team des Quartiersmanagements und den Verantwortlichen aus dem Bezirksamt.

Der Quartiersrat kann sich an der Entwicklung von Strategien beteiligen, die das Gebiet auch in anderen Bereichen voranbringen.

Die Sitzungen des Quartiersrates sind öffentlich.

Schöneberger Morgen Nr. 43